ist ER zu klein?
Ist er zu klein?
SIE: Findest Du nicht, daß er ein wenig zu klein ist?
ER: Zu klein? Auf einmal? Wieso ist er auf einmal zu klein?
SIE: Ich finde schon, andere haben einen größeren, gefällt mir eigentlich besser – schade eigentlich, na ja, da kann man eben nichts machen – ist ja nicht so schlimm, es gibt wichtigeres.
ER: Ich war mir gar nicht bewußt, daß Du ihn zu klein findest – findest Du ihn … ehm… viel zu klein, sehr viel zu klein?
SIE: Fast winzig irgendwie.
ER: Winzig? Oh….
SIE: Na irgendwie – Barbara zum Beispiel hat richtig Glück gehabt.
ER: Barbara? Du redest mit Barbara darüber? Du redest tatsächlich mit ihr darüber? Glaubst Du, daß sie das wirklich etwas angeht? Gut, wir sind mit Barbara und Rolf eng befreundet, trotzdem. Hast Du ihr auch gesagt, daß Du ihn zu klein findest?
SIE: Ja, klar – manchmal reden wir darüber.
ER: Das ist doch wohl nicht wahr. Also gut finde ich das nicht.
SIE: Na hör mal, schließlich ist es meine beste Freundin. Letztens sagte ich zu ihr, wenn ich ihn dauernd anschauen müßte, würde ich Depressionen bekommen.
ER: Depressionen? Ja um Himmels willen – findest Du das so schlimm?
SIE: Ziemlich. Eigentlich hat es mich schon immer gestört.
ER: Aha – und das sagst Du jetzt so einfach. Du sagst es mit einer Gelassenheit, dass Du Depressionen bekommst, weil er so winzig ist, daß die halbe Welt weiß, wie groß er ist. Moderiert Barbara noch diese Nachmittagssendung bei RPR?
SIE: Ja.
ER: Na klasse… dann kann ich es wahrscheinlich demnächst auch noch im Radio hören.
SIE: So ein Blödsinn.
ER: Na wer weiß.
SIE: Ich habe schon mal überlegt, ob man ihn vergrößern sollte.
ER: Vergrößern? Bist Du noch ganz gescheit? Da wird nichts vergrößert, jetzt geht es aber los… das kommt gar nicht in Frage.
SIE:…und wenn ich mich dann besser fühlen würde?
ER: Also ich weiß jetzt nicht, was ich sagen soll… vergrößern? Ich bin fassungslos. Geht das überhaupt?
SIE: Ja sicher – jetzt sag nicht, daß Dir das neu ist, dass man ihn vergrößern kann.
ER: Offengestanden schon…
SIE: Nein, nein, das machen schon viele…
ER: Ist nicht wahr?
SIE: ..doch…
ER: Aha… und die Operation ist gefährlich?
SIE: Überhaupt nicht – es gibt natürlich ein Restrisiko.
ER: Und worin besteht das Restrisiko?
SIE: Zum Beispiel darin, daß der Körper diese Vergrößerung abstößt.
ER: Abstößt? Um Gottes Willen, …. Schatz, laß uns das Thema bitte vergessen, das ist ja eine grauenhafte Vorstellung – Du meinst, dann fällt er einfach ab? Wir vergessen das…
SIE: Wieso abfallen… Quatsch… es besteht ein Risiko, wenn man sich ins Auto setzt.
ER: Irgendwie überzeugt mich der Vergleich nicht so ganz – wir wollen nicht mehr über das Thema reden… einverstanden?
SIE: Das ist typisch für Dich, wenn wir über meine Belange reden sollen, dann wird das Thema einfach totgeschwiegen.
ER: Wieso Deine Belange? Ich denke, daß ist doch ein Eingriff, der zu allererst für mich relevant ist?
SIE: Für Dich? Natürlich, der Herr der Schöpfung denkt wieder nur an sich.
ER: Ich denke, das ist doch verständlich, oder nicht?
SIE: Wenn man sich ein Buch kauft – Die Kunst ein Egoist zu sein – ja das ist verständlich.
ER: Mein Gott, ich wollte das Buch verschenken.
SIE: Ja – und dann hast Du es gelesen – drei Mal. Ich habe sogar gesehen, dass Du Stellen mit dem Textmarker angestrichen hast.
ER: Jetzt wirst Du aber albern.
SIE: Egal, ich werde ihn vergrößern lassen.
ER: Na das möchte ich sehen, wie Du ihn ohne mein Einverständnis und Zutun vergrößern lassen willst. Da bin ich schon gespannt.
SIE: Dein Einverständnis? Mein Körper gehört immer noch mir!
ER: Wieso DEIN Körper?
SIE: Weil es mein Körper ist und mein Busen – was ist daran unklar?
ER: Busen?
SIE: Ich habe es gewußt – Du findest ihn auch zu klein. Das gibst Du ja durch Deine Fragestellung allein ganz deutlich zu verstehen.
ER: Das habe ich doch gar nicht gesagt.
SIE: Doch, Du hast “Busen” gesagt und als Frage formuliert, die Stimme ging ganz deutlich am Ende des Wortes nach oben.
ER: Oh – war das so, nein das habe ich nicht so gemeint. Also ich finde nicht, dass Dein Busen zu klein ist, er ist schön, größer könnte ich ihn mir beinahe nicht vorstellen. Aber ich finde, wenn es Dich glücklich macht, wenn er größer wäre, dann würde es mich auch glücklich machen, wenn Du dann glücklich wärest. Nicht wahr?
Ja ich finde Du solltest das machen. Machen ja heutzutage schon viele, ist ja ein
Wie antwortet man als Mann richtig
Ich habe eines erkannt: Im Prinzip lässt sich die gesamte Kommunikation zwischen Mann und Frau auf 5 immer wiederkehrende Fragen der weiblichen Wesen reduzieren. Aber gerade darin liegt die immense Gefahr: Wie antworte ich (als Mann) richtig, um den fliegenden Tellern zu entgehen?
Nun – ich habe mein gesammeltes Erfahrungswerk diesbezüglich nun endlich zu Papier gebracht (nachdem ich gestern erst neues Geschirr kaufen musste):
Die 5 schwierigsten Fragen
Liebe Betroffene, die 5 schwierigsten Fragen, die Frauen Männern stellen können und die richtigen Antworten aus Psychologensicht:
Die Fragen sind:
- An was denkst Du gerade?
- Liebst Du mich?
- Findest Du, dass ich dick bin?
- Findest Du sie hübscher als mich?
- Was würdest Du tun, wenn ich sterbe?
Was diese Fragen so schwierig macht, ist die Tatsache, dass ein
Die Spezialanfertigung
Neulich in einem Möbel- und Bettwaren-Geschäftshaus.
Der Kunde: „Guten Tag! Ich suche eine Matratze mit Loch …“
Der Verkäufer: »Wie bitte? Mit Loch?! Was für ein Loch!? Wo und wie soll denn das Loch sein? Ich hab noch nie so ’ne Matratze gesehen …«
„Doch, ich hab vor einiger Zeit sowas in ’nem Spezialprospekt gesehen, und seither such ich danach … Das Loch ist gut verarbeitet und liegt so ziemlich in der Mitte – und durchgehend, also beidseitig.“
»Jajaja … Aber sowas ist wohl ziemlich teuer, gell … Sagen Sie mal, wozu ist es denn gut, wofür wollen Sie eine so teure Spezialanfertigung?«
„Tja, ich möchte mich eben auch bäuchlings morgens im Bett ausstrecken können.“
(© Pazquife, Zürich, 2010)
Das Leben sollte mit dem Tod beginnen
Das Leben sollte mit dem Tod beginnen – und nicht andersherum!
Stell Dir das mal vor: Zuerst gehst Du ins Altersheim und wirst dann rausgeschmissen, wenn du zujung wirst. Spielst danach ein paar Jahre Golf bei fetter Rente, kriegst eine goldene Uhr und fängst gaaaanz laaangsam an zu arbeiten. Nachdem du damit durch bist, geht’s an die Uni. Du hast inzwischen genug Geld, um das Studentenleben in Saus und Braus zu genießen, nimmst Drogen, hast nix als Frauen/Männer im Kopf und säufst dir ständig die Hucke voll. Wenn du davon so richtig stumpf geworden bist, wird es Zeit für die Schule. In der Schule wirst du von Jahr zu Jahr blöder, bis du schließlich auch hier rausfliegst.
Danach spielst du ein paar Jahre im Sandkasten, dümpelst neun Monate in einer Gebärmutter und beendest dein Leben als O R G A S M U S ! Das wär ja g e i l !















